Dieser Tag war gestern. Denn wir waren zu einem von Patrick ausgesuchten Film im Kino und haben nix Außergewöhnliches erlebt. Wer Patrick kennt, der weiß, dass dies schonmal generell kein gutes Licht auf den Film wirft. Nach solch grandiosen cineastischen Meisterwerken wie “Jeepers Creepers” und “Alien vs. Predator” schloss sich “Der Tag, an dem die Erde stillstand” nahtlos in die Riege der “P-Filme” an.
Doch nun kurz zum Film selbst: Auf der Erde landen mal wieder Außerirdische. Diesmal in sogenannten “Sphären”. Die Muttersphäre landet natürlich mitten im New Yorker Central Park. Und dort kommt dann ein Alien rausgelatscht, will ganz freundlich “Hallo” sagen und wird “aus Versehen” angeschossen. Ärgerlich. Zumal dieses Alien namens “Klaatu” noch seinen großen Roboter-Bruder “GORT” (Ganz Oberwichtiger RiesenTroll) dabei hat. Nachdem dieser einige Panzer und Flugzeuge abgeknallt hat, wird er einfach von Schutzpanelen eingehüllt und durch einen frisch gegrabenen Tunnel einige Kilometer unter die Erde verfrachtet, wo man versucht ihm mit einem Diamantbohrer näher zu kommen. Da frage ich mich, warum Leonie für so einen kleinen City-Tunnel in LE so lange braucht. Klaatu schließt in der Zwischenzeit ein bisschen Freundschaft mit einer Wissenschafterin, die ihm zur Flucht verhilft. Nach und nach stellt sich heraus, das Klaatu die Erde retten will. Aber das geht seiner Meinung nach nur durch die Vernichtung der gesamten Menschheit, weil eben diese die Vernichtung der Erde vorantreibt. Seine neue Freundin und ihr Adoptivkind (gespielt von Will Smith’s Sohn) erweichen den bösen Alien aber durch mehrmaliges und ausdauerndes Betteln und Hundeblickaufsetzen dazu die Erde diesmal noch zu verschonen, weil wir (die Menschen) uns ja ändern können. Davon sieht man im Film zwar nix, aber der leicht beinflußbare Klaatu glaubt das jetzt mal einfach so ungesehen. Ja klar. Sicher doch!
Handlung: naja, ein bisschen. Vieles bleibt einfach völlig ungeklärt.
Message: einfach nur lieb schauen und betteln wird unsere Erde schon retten.
Optik: naja, auch nicht so der Brüller. Außer die Szene in der das Giants-Stadion von Heuschrecken niedergefressen wird!
Sound: kann mich nicht dran erinnern, kann also auch nicht so toll gewesen sein. Außer das Lied von Thomas D. im Abspann.
Wir freuen uns natürlich schon jetzt auf die nächste Vorweihnachtszeit und Patricks Geschenk in Form eines nie dagewesenen Kinohighlights. Danke Patrick
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