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Noch schnell ein Kurzbericht vom Samstag als 5 Unverdrossene dem schlechten Wetter aufm Teichfest ein Schnippchen schlugen und stattdessen mit Jessica, der Sportschau und einem simplen Kartenspiel der Nacht das Fürchten lehrten.

Leider konnte Ronny nicht dabei sein, ansonsten haben sich aber alle Protagonisten mehr oder weniger pünktlich in der Hün’schen Party-Hütte zur pre-pokeralen Sport-Schau versammelt. Wie gewohnt wurde bei Tante Jessica bestellt – inkl. diverser Mitternachsdöner, die am nächsten Morgen immer noch teilweise unberührt im Kühlschrank lagen.

In Anbetracht der extrem kurzen Abstimmungs- und Vorbereitungszeit (nur 3 Tage!) wurden verschiedene Utensilien schmerzlich vermisst: Pokerteppich, Kartenmischmaschine und die Wertigkeit bzw. Wahrscheinlichkeiten der verschiedenen Blätter. Mit imensen Auswirkungen, wie sich wenig später herausstellen sollte…

GamblingDenn schon innerhalb der ersten 10 Minuten entbrannte ein Streit über die Wertigkeit eines Drillings gegen zwei Pärchen: H. wähnte sich mit seinen zwei Pärchen auf der Siegerstraße während der Drillinghalter O. den Pot schonmal in seinen Stack einsortierte. Es entfachte sich eine sachlich geführte und auf mathematischem Halbwissen basierte Diskussion über Wahrscheinlichkeiten und den tieferen Sinn des Lebens. Auch O.’s Telefonjoker konnte mit seiner Meinung keine Überzeugung der Gegenseite herbeiführen. Das Internet* musste also herhalten. Wikipedia bestätigte die Meinung der Mehrheit und O. konnte den Pot behalten. Jedoch machte das Gerücht der Wikipedia-Manipulation (durch den Telefonjoker?) die Runde und warf einen dunklen Schatten auf O. Dieser verfinsterte sich im Laufe des Abends zusehends, da O. auch in folgenden Runden wiederholt mit dem Drilling gegen zwei Pärchen absahnen konnte.

All dies war jedoch vergessen, als H. eine Geheimwaffe zur Bestechung/Sinnesvernebelung/ Spielunfähigkeit der Mitspieler auf den Tisch packte: selbstgebrauter Knoblauchschnaps! Alle Bedenken (Geruchsbelästigung? “Muss von den Mitternachtsdönern kommen …”) wurden rigoros bei Seite geschoben und alle Anwesenden versuchten das Glas so schnell wie möglich zu leeren. Auch danach war der Hausherr immer auf der Suche nach potentiellen Opfern und verdammte den Sieger der zweiten Runde zum Mittrinken. Und ich muss sagen: der zweite Schnaps war noch schlimmer als der erste! Lediglich ein Glas JB-Cola auf Ex konnte den Schock allmählich lindern…

Fazit dieser Runde: Hüni ist erst im Herbst 2010 wieder als Gastgeber dran!

Weiterhin: je eine Runde gewannen: Patrick, Buschi und ich. Vertilgt wurden lediglich 1.2 Einheiten JB, 1 Einheit Havana Club, 0.3 Einheiten widerlichster Knoblauchschnaps. Bettzeit: je nach finalem Diskussionsbedarf zwischen 03:00 – 06:00.

PS: ich hoffe der Hüni hat die Anwesenden der Fahrt OTown-Gladbach-OTown nicht nur mit seinen Ausdünstungen sondern auch mit dem puren Schnaps belästigt, so dass wir die nächste Poker-Runde unbehelligt überstehen werden…

* wie viel Zeit uns diese Aktion gekostet hat, kann sich jeder denken, der sich noch an die 56k-Modem-Zeit erinnern kann – oder in OTown wohnt ;-)
Creative Commons License photo credit: Bruno Belcastro

One Response to “Knobi-Pokern”

  1. [...] das letzte Pokerturnier nun schon wirklich lange her ist, war es gestern mal wieder soweit und die üblichen Verdächtigen kamen zusammen um den [...]

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